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Junghundeausbildung

Die Junghundeausbildung ist einer der Eckpfeiler für ein unbeschwertes Zusammenleben mit Hund. Während in der Welpenzeit quasi das Baby zum Kleinkind und dann Kind wird und in der Welpenausbildung sehr viel mit auf den Weg bekommt, haben es die Junghundebesitzer und -trainer nun mit Teenagern zu tun. Die haben natürlich, wie auch das menschliche Gegenstück, jede Menge einschießende Hormone und müssen mit der Entwicklung klar kommen, während von außen jede Menge auf sie einströmt. Je nach Prägung aus der Welpenzeit und Charakter des Hundes kann das gut oder schlecht verarbeitet werden.

Glückliche Welpenzeit – entspannter Hund?

Hatte der Hund eine unbeschwerte und glückliche Welpenzeit und konnte vieles während des Spiels mit Geschwistern, Welpenfreunden und von seiner Mutter lernen, kann er vieles leichter verarbeiten, als ein Hund, der eine Welpenzeit mit vielen Widrigkeiten zu überwinden hatte. Zusätzlich spielen aber noch viele andere Faktoren hinein. Der Welpe kann noch so behütet aufwachsen, ist er von der Veranlagung eher zurückhaltend und schüchtern, wird er sich diese Eigenschaften sein ganzes Leben erhalten. War der Welpe zwar im Shelter und musste um sein Leben kämpfen, ist aber von Natur aus eine Frohnatur, der nichts wirklich tragisch sieht, kann der Hund später total entspannt und gelassen sein.

Wichtig ist, dass er in seiner Sturm- und Drangzeit viel lernt und Erfahrungen sammelt. Hat er diese Erfahrungen gemeinsam mit seinem Menschen positiv verknüpft, kann er sich auch in einer eher belastenden Situation auf diese Erfahrungen berufen und sich der Unterstützung seines Menschen sicher sein. Im Gegenzug kann der Mensch sich auf seinen Hund verlassen und weiß, dass dieser in Unsicherheiten zum „abchecken“ zurück kommt und sich die nötige Rückendeckung holt. Dieses gegenseitige Vertrauen ist einer der Eckpfeiler der Hundeausbildung und Grundstock für eine glückliche und harmonische Beziehung.

Auf Ziele hinarbeiten

Da es für die meisten Menschen einfacher ist, auf ein Ziel hinzuarbeiten, haben wir für euch einige Möglichkeiten geschaffen. Die Junghundegruppe endet ja nicht einfach so, kann aber auch nicht in die Unendlichkeit weiter gehen. Also gibt es folgende Varianten:

Begleithundeprüfung

Die Begleithundeprüfung ist die Voraussetzung für eine sportliche „Karriere“ im Bereich Turnierhundesport und Agility. Für das Rallye Obedience wird die derzeit nicht benötigt. Die Prüfung wird vor einem Leistungsrichter vom DVG bei uns auf dem Platz abgelegt. Wir bereiten euch umfassend in einem speziellen Training darauf vor. Zuerst wird das theoretische Wissen in einem schriftlichen Test abgefragt. Dann müssen verschiedene Bereiche aus der Unterordnung nach einem bestimmten Schema absolviert werden und zum Abschluss die Verkehrstauglichkeit im sogenannten Stadtteil bewiesen werden. Wer das alles besteht, bekommt eine Leistungsurkunde, in der die bestandene Prüfung nachgewiesen ist.

Interne Begleithundeprüfung

Wer die offizielle Prüfung nicht ablegen möchte, aber auch nicht einfach so in die Welt entlassen werden will, bekommt die Möglichkeit einer internen Begleithundeprüfung. In diesem Fall nehmen wir die Prüfung selbst ab und ihr bekommt eine kleine Urkunde. Diese Prüfung ist nur für euch. Sie zeigt euch, was ihr gelernt habt und dass ihr mit eurem Hund ein tolles Team seid. Sie ist nicht die Grundlage für Turnierstarts – mit Ausnahme Rallye Obedience, da dort derzeit keine abgelegte Begleithundeprüfung verlangt wird.

Hundeführerschein

Der Hundeführerschein ist derzeit in aller Munde und wir sind derzeit dran, die Eignung zur Abnahme der Prüfung zu erwerben. Die Vorbereitung führen wir aber natürlich schon durch und bereiten euch umfassend auf alles notwendige vor, um den Hundeführerschein problemlos bestehen zu können. Sprecht uns einfach immer mal wieder darauf an. Sobald wir genaueres wissen, werden wir es den Interessierten weitergeben.

Kein Zwang zur Prüfung

Natürlich herrscht bei uns kein Zwang zur Prüfung. Wer dies nicht möchte, kann nach Abschluss der Junghundegruppe einfach in einer andere Gruppe – sofern die Gruppe Kapazitäten hat – weitertrainierten oder mit seinem Hund nach der Grundausbildung ins Leben hinausgehen und ist sich trotzdem sicher, dass er dem harmonischen Zusammenleben eine gute Grundlage geschaffen hat.