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Flitz in den Mai

Pünktlich um 10:30 Uhr wanderte unsere sportliche Gruppe los. Eigentlich war es nur ein schöner Spaziergang rund um den Öschberghof, aber wir nennen es eben „Maiwanderung“. 🙂 Im ganzen Areal gilt die Leinenpflicht und daran hielten sich natürlich alle. Die Wandergruppe berichtete, dass es alles problemlos klappte und eine wunderschöne Runde war.

Währenddessen baute das Orgateam bereits den Grill auf, stellte das Salatbüffet in die Kühltheke und bereitete die Tische vor. Außerdem wurde alles für das Hunderennen vorbereitet. Hierfür bauten wir eine ca. 40 m lange Bahn auf und stellten als kleine Verlockung Teller mit Wienerle auf. Beim Rennen wurde also getestet, ob die Liebe tatsächlich durch den Magen geht.

Unsere Wandergruppe traf gegen 12:30 Uhr gut gelaunt und hungrig ein und schon ging es an den Grill bzw. das was darauf schon so lecker brutzelte. In sehr fröhlicher Runde wurden die Salate und die Würstchen und natürlich das Fleisch verputzt und so mancher vierbeiniger Mitesser kam in den Genuss, der gemütlichen Atmosphäre.

Nach dem Essen ist vor dem Sport. Nun ging es um die Wurst. Wortwörtlich, denn die Wienerle waren von Heike verteilt, die teilnehmenden Hunde sammelten sich im Starterfeld und unsere Stopper positionierten sich im Zielbereich. Nun mussten die Hunde nur noch vom Start auf direktem Weg möglichst schnell in Richtung Ziel bewegen, natürlich ohne den Umweg über die ausgelegten Wienerle zu nehmen.

 

Erstaunlich viele Hunde hatten nur den Blick fest auf ihren Menschen geheftet und flitzten wie der Wind zu ihnen. Die meisten hatten keinen Blick für die so leckeren Würstchen übrig. Ab und zu schweifte mal schnell das Auge, aber ein lockender Ruf von Herrchen oder Frauchen genügte vollauf, um wieder auf Kurs zu kommen.

Unser Youngster Grisu machte sich mal auf den Weg seine Mithunde zu begrüßen, mal einen Blick auf Frauchen Nicole zu werfen und dann noch einen Snack zu nehmen, bevor er recht zielstrebig zu seinem Herrchen Roland flitzte. Petras Lieblingsspruch „Yumi ist nicht so wie andere Kinder“ bewahrheitete sich wieder. Yumi ignorierte die Rufe ihres Frauchens und nutzte die Gelegenheit sich den Bauch vollzuschlagen. Nur ausgesprochen widerwillig ließ sie sich überzeugen, die noch gedeckte Tafel zu verlassen und das Ziel anzusteuern.

Mit 11 Jahren als älteste Teilnehmerin ging Espe souverän an den Start und ignorierte gekonnt die Verlockungen. Viel mehr Schwierigkeiten hatte dagegen Trainingskameradin Elena, die gerne der Versuchung folgte und sich ein, zwei Bissen schnappte. Die Riesenschnauzer von Andrea sind blitzschnell und können vorne ein gewichtiges Wort mitreden, wenn sie nicht grade mit der Nase in der Futterschüssel hängen. Auch die kleine Lotti von Malte konnte dem Lockruf der Sirenen… äh… Würstchen nicht widerstehen und war an der Snackbar hängen geblieben.

Obwohl alle Hunde ihr Bestes gaben, waren die Windhunde von Martina nicht zu schlagen. Sie eroberten die Plätze 1-3 wie der Wind und zeigten sehr eindrucksvoll, dass diese Rassen zum Rennen geschaffen sind.

Es war ein rundum gelungener Tag bei herrlichstem Wetter und viel Grund zu lachen.